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Vereinsgeschichte in Jahren
1947
Karl Stratmeyer wird zum 1. Vorsitzenden gewählt.
1949
Der Sportplatz am "Grünen Jäger" und mit ihm unser erstes Vereinsheim werden eingeweiht. Hermann Vogelsang ist der erste Platzwart, der im Vereinsheim mit seiner Familie wohnt.
1952
Karl Stratmeyer wird in das Bundesaußenministerium nach Bonn versetzt und muß den 1. Vorsitz abgeben. Hermann Ziemann wird zum 1. Vorsitzenden gewählt.
1953
Heinrich Lübben wird zum 1. Vorsitzenden gewählt.
1955
Heinrich Lübben wird der erste Redakteur für den Heimatsport beim Achimer Kreisblatt. Walter Berghold wird zu seinem Nachfolger gewählt.
1956
Achimer Bürger stellen eine Verbindung zum ESV Lokomotive Potsdam her. Unter Leitung vom 1. Vorsitzenden Walter Berghold zbd dem Spielausschussvorsitzenden Herbert Fehsenfeld fährt die 1. Herren zum Freundschaftsspiel nach Potsdam. Ein unvergessenes Ereignis. Wir fahren iun den nächsten Jahren noch 2 mal nach Potsdam und die Freunde aus Potsdam kamen jeweils zum Gegenbesuch nach Uesen.
1957
Am 1. November 1957 zieht die Bundeswehr in Uesen ein. Ein für unseren Verein denkwürdiger Tag. Der damalige Vorstand (Walter Berghold und Johann Haase) beschlossen spontan, die jungen Soldaten in unserem Verein aufzunehmen. Die Republik war gespalten in der Bundeswehrfrage. Es gab Vereine, die keine Soldaten aufnahmen. Auch wir wurden oft angepöbelt, wenn wir zu den Punktspielen nach außerhalb fuhren.
1965
Karl Stratmeyer ist pensioniert und wird sofort wieder zum 1. Vorsitzenden gewählt.
1968
Die Jahreshauptversammlung am 7. Februar 1968 wählte Werner Arndt zum 1. Vorsitzenden und Günter Fehsenfeld zum Kassenwart. Es war sicher keinem der Versammlungsteilnehmer bewusst, welch ein Glücksgriff diese Wahlen für den Verein bedeuteten. Dieses Duo führte den Verein vom Dorfverein mit 200 Mitgliedern zu einem der modernsten Vereine im Kreisgebiet.
1972
Durch Ratsbeschluss löst sich die Gemeinde Uesen auf, Uesen wird ein Ortsteil der neuen Stadt Achim. Am 13. November beim großen Sturm wird unser Vereinsheim auf dem Sportplatz beim "Grünen Jäger" buchstäblich weggeweht. Der Platzwart Friedhelm Ripke erhält sofort eine Wohnung von der Stadt Achim.
1973
Die Stadt Achim kauft ein Gelände beim ehemaligen Hartsteinwerk und möchte hier ein Sportzentrum entstehen lassen. Besondere Anerkennung verdiente sich Bürgermeister Christoph Rippich bei den Verhandlungen mit dem Eigentümer.
1974
Der TSV Uesen feiert sein 50jähriges Bestehen. Unvergessen die Laudatio des Hauptredners, Helmut Meyer, Vorsitzender des Asschusses für Leistungssport beim Deutschen Sportbund.
1976
Am 13. Januar 1976 mietet der Verein das stadteigene Haus "Zu den Fuhren" und baut dieses zu einem gemütlichen Vereinsheim aus. Viele Mitglieder schwärmen noch heute von diesem schnuckeligen Haus. Dieses Haus wurde in Eigenarbeit gründlich überholt. Besonders um den Ausbau verdient gemacht haben sich folgende Mitglieder: Erich Hommel, Willi Jacob, Hinrich Grots, Horst Vöge, Manfred Krause, Günter Marks, Klaus Pflug, Bernhard Meyer und Günter Fehsenfeld.
1984
Das Sportzentrum an der Worpsweder Straße wird eingeweiht.
1985
Werner Arndt tritt zurück und Günter Fehsenfeld wird zu seinem Nachfolger gewählt. Das Achimer Kreisblatt schrieb damals "diese beiden haben aus der schwerfälligen Kiesschute eine flotte Segeljacht geformt".
1988
Günter Fehsenfeld tritt nach über 30jähriger Vorstandsarbeit im TSV Uesen zurück und die Versammlung wählt Bernhard Meyer zu seinem Nachfolger. Bernhard Meyer erkrankte im Laufe des Jahres 1988 schwer und der Vorstand bat Günter Fehsenfeld noch einmal mitzuarbeiten.
1989
Anne Meyer wird zu 1. Vorsitzenden gewählt. Zum ersten Mal führt eine Frau einen der Großvereine im Landkreis Verden.
1990
Nach der Öffnung der Grenzen am 5. Januar 1990 schreibt Günter Fehsenfeld an die BSG Lokomotive Potsdam und schon am 11. Januar kommt die Antwort vom Vorsitzenden Jürgen Happich. Er lädt gleichzeitig die Fußballer zu einem Spiel in Potsdam ein. Dieses Spiel findet dann auch in Potsdam statt. Am 3. Oktober treffen sich die Vorstände beider Vereine im Ferienquartier der BSG Lokomotive in Neu Bochow, um den ersten Tag der Deutschen Einheit zu feiern. Alle Teilnehmer erinnern sich noch an die Rede unseres Ehrenvorsitzenden Werner Arndt und an den feierlichen Fahnenwechsel nachts um "24.00 Uhr". Inzwischen gehören die Potsdamer zu uns und wir zu den Potsdamern - eine Freundschaft, die herzlicher und besser nicht sein kann.
1999
Im Jubiläumsjahr hat der TSV Uesen über 1.500 Mitglieder.
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